// Das Festival

Das CLINCH Festival

zielt auf Sichtbarkeit und Stärkung [post]migrantischer, Schwarzer und PoC Personen, Positionen und Geschichte/n. CLINCH will die gesellschaftlich vorherrschenden Erzählungen verändern, die ohne diese Personen und Blickwinkel auskommen und dazu beitragen, Bedingungen zu verändern, die solch eindimensionale und in ihrer Konsequenz rassistische Narrative entstehen lassen.

 

Auch das zweite CLINCH Festival begibt sich mit unterschiedlichen Veranstaltungsformaten – Lesungen, Debatten, Theaterperformances, Workshops, Musik etc. – auf die Suche nach Geschichte/n, künstlerischen Auseinandersetzungen, aktivistischen Interventionen und theoretischen Erkenntnissen. Es will Räume zum Empowerment, zum Lernen, zum Genießen, zur Vernetzung und zum Clinch eröffnen und stellt eine Vielzahl an Fragen:

 

Wie klingen Geschichten, die von Migrant*innen oder PoCs erzählt werden? Wie sehen ästhetische Praxen aus, wenn sie selbst gewählt sind? Was heißt Selbstrepräsentation im Theater, der bildenden Kunst und in der Literatur?

 

Wie lebt es sich in Deutschland, das seine koloniale Vergangenheit verleugnet und von den Morden des NSU Netzwerks nichts wissen will?

 

Wie kann trotz der Unterschiedlichkeit rassistischer Erfahrungen Solidarität entstehen und ein gemeinsames antirassistisches Handeln entwickelt werden?

 

Angesichts des Kulturkampfes von rechts stellt sich bei diesem zweiten CLINCH Festival verstärkt die Frage nach Zukunftsvisionen.

 

In Anlehnung an physikalische Vorgänge meinen wir, dass der Clinch, d.h. die Auseinandersetzung, Reibung erzeugt und damit Energie freisetzt, wodurch etwas Konstruktives, etwas Neues entstehen kann.

Unterstützer*innen

CLINCH ist ein Projekt vom Kulturzentrum Pavillon und Theater im Pavillon.

 

In Kooperation mit:

 

 

 

 

Gefördert von: