Gespräch zu Joana Tischkau: Being Pink Ain’t Easy

Pink people wanna know
if other pink people like hip-hop 
how can it still be hip-hop? 
That’s like asking,
if Black people like Dirty Harry
is he still Clint Eastwood? (Greg Tate)

Gangstas, Pimps und Hoes: Die US-Rap-Welt ist durchtränkt von Bildern übersteigerter Männlichkeit. Als Schwarze Künstler wie Cam’ron und Kanye West in den frühen 2000ern einen Modetrend aus rosa Plüsch, Fell und Velours lostraten, bewiesen sie, dass sogar Barbies Lieblingsfarbe dem Image heterosexueller Maskulinität nicht schaden konnte. Joana Tischkau nimmt dies zum Anlass, die Fragilität sozialer Konstruktionen wie Race und Geschlecht sichtbar zu machen: Inwieweit werden Körper des „Anderen“ genutzt, um die strukturelle Macht weißer Cis-Männlichkeit zu festigen?

Konzept/Choreografie: Joana Tischkau
Performance: Rudi Äneas Natterer
Dramaturgie/Künstlerische Mitarbeit: Nuray Demir, Elisabeth Hampe
Sound Design: Frieder Blume
Bühne: Inga Danysz, Licht: Juri Rendler
Kostüm: Nadine Bakota
Produktionsleitung: Lisa Gehring

Moderation Gespräch: Joy Kristin Kalu

Diese Veranstaltung findet als Live-Stream statt und ist bis zum 30. Mai 2021 online verfügbar.
Publikumsfragen können über den Chat gestellt werden.

Datum

23. Mai 2021

Uhrzeit

14:30 - 15:30
Kategorie